Personalfragebogen minijob 2018 Muster

Die geringen Leistungen in Gruppe 2 lassen sich durch geringen Zeitaufwand und Zugang zu den Lerninhalten erklären. Diese Studenten nutzten sehr wenig alle Darstellungen von Inhalten. In ihrer Studie über persönliche Vorlesungen fand Dolnicar (2005, S. 8) eine ähnliche Gruppe von Lernenden, die sie als « Minimalisten » bezeichnete, die selten Vorlesungen besuchten und, wenn sie es taten, meist aus pragmatischen Gründen, wie z. B. nicht fehlenden Informationen, die für die Prüfung relevant sein könnten. Erwartungsgemäß war der geringe Aufwand mit geringen Leistungen verbunden. Es ist verständlich, dass diese Studenten auch mit ihrem Kurs weniger zufrieden waren. Die vorliegenden Daten erlauben es uns nicht, genau zu schlussfolgern, warum die Schüler der Gruppe 2 nicht mehr arbeiteten, um zu lernen. Es gibt verschiedene mögliche Erklärungen für das Lernverhalten dieser Schüler, zum Beispiel persönliche Eigenschaften und Einstellungen wie niedrigere Ziele und geringeres Interesse an dem Kurs und seinen Themen (Pekrun 2006; Steinmayr und Spinath 2009), aber auch externe Variablen wie Universitäts- und Studienordnung.

Weitere Gründe für Lernverhalten und Motivation in Gruppe 2 könnten in der pädagogischen Gestaltung und der Kombination verschiedener Formen der Darstellung von Inhalten liegen. Pintrich, P. R., Smith, D., Garcia, T., & McKeachie, W. J. (1991). Die motivierten Strategien für den Lernfragebogen (MSLQ). Ann Arbor, MI: The University of Michigan. Man kann kritisieren, dass Studien zum Lernen mit Podcasts oft vernachlässigen, dass Leistung durch verschiedene Faktoren vermittelt wird, d.h. nicht nur durch Merkmale des Medienumfelds, sondern auch durch die Fähigkeiten eines Lernenden, seine Einschätzung und Bewertung der Lerninhalte oder die kognitiven Anforderungen, die die Lerninhalte und das Material an einen Lernenden stellen (Kozma 1991; Schnee 1989). Ein weiterer Kritiker von Lernstudien mit Vorlesungspodcasts betrifft den methodischen Ansatz. In vielen Studien werden die Teilnehmer einer bestimmten Medienumgebung (Face-to-Face oder Podcast) zugeordnet. In Wirklichkeit werden Lerninhalte in unterschiedlichen Darstellungen bereitgestellt, z.B.

als persönliche Vorträge, Vortragspodcasts und/oder zusätzliches Lernmaterial. Wenn dies der Fall ist, haben die Kursteilnehmer die Wahl, wie sie verschiedene Formen der Inhaltsdarstellung in ihre Lernprozesse integrieren. Vor diesem Hintergrund versucht die vorliegende Studie, Unterschiede zwischen den Lernenden zu berücksichtigen und unterschiedliche Integrationsmuster von persönlichen Vorträgen, Vortragspodcasts und zusätzlichem Lernmaterial zu identifizieren. Luttenberger, S., Macher, D., Maidl, V. et al. Verschiedene Muster der Integration von Vorlesungs-Podcasts, Lernmaterialien und Vorlesungsteilnahme in einem Psychologiekurs. Educ Inf Technol 23, 165–178 (2018). doi.org/10.1007/s10639-017-9592-3 Die Punkte zu kognitiven Lernstrategien wurden teilweise aus dem Lernstrategien im Studium-Fragebogen (Lernstrategien in akademischen Studien; Wild 2000), eine deutsche Adaption einer Auswahl von Motivated Strategies for Learning Questionnaire Skalen (Pintrich et al. 1991). Am Tag der Prüfung füllten die Schüler einen Fragebogen aus, wie sie als Teilnehmer der Vorlesung gelernt hatten. Tabelle 1 zeigt die verschiedenen gemessenen Variablen.

Vorlesungs-Podcasts gelten als effizientes Mittel, um Lerninhalte an Studierende weiterzugeben, insbesondere in Vorlesungen mit einer großen Anzahl von Studierenden. Hier wird die Präsentation des Dozenten in Kombination mit Vortragsdias aufgezeichnet und in Videoform ausgestrahlt. Die vorliegende Studie untersucht, wie Studierende das Lernen organisieren, wenn sie die Wahl zwischen verschiedenen Darstellungen von Inhalten haben: persönliche Vorlesungen, Vortragsaufzeichnungen als Video-Podcasts und zusätzliches Textmaterial. Die latente Klassenanalyse identifizierte drei Gruppen mit unterschiedlichen Integrationsmustern dieser Inhaltlichkeitsdarstellungen: (1) Schüler, die sich auf Podcasts konzentrierten; (2) Studierende, die die verschiedenen Darstellungen von Inhalten kaum genutzt haben; (3) Schüler, die gelegentlich die verschiedenen Lernmöglichkeiten nutzten.